ENVIRONMENTAL SUSTAINABILITY

Als führende Fluggesellschaft bemühen wir uns bei Delta stets, unseren Betrieb nachhaltig, transparent und verantwortungsvoll zu führen. Transparenz und Verantwortung spielen eine zentrale Rolle bei unseren Geschäftsprozessen und unserer globalen Nachhaltigkeitsstrategie.

Im Rahmen dieser Bemühungen veröffentlicht Delta jedes Jahr einen Corporate Responsibility Report. Der Bericht umfasst unter anderem eine Beschreibung unserer Nachhaltigkeitsstrategie und Angaben zur Nachhaltigkeitsperformance. Die Nachhaltigkeitsperformance misst Delta an Umweltbereichen, die als besonders gefährdet gelten. Die Messgrößen werden in Form von Jahresvergleichen dargestellt.

„Wir bei Delta sehen uns dazu verpflichtet, die Auswirkungen unserer Geschäftsprozesse auf die Umwelt weitestgehend zu reduzieren. Durch Verbesserung der Treibstoffeffizienz unserer Flotte schonen wir nicht nur die Umwelt, sondern senken auch unsere Treibstoffkosten, den wohl größten Aufwandsposten bei Delta. Wir legen auch großen Wert auf betriebliche Transparenz und prüfen freiwillig unsere Treibhausemissionen, melden diese an die CDP und füllen die „Dow Jones Sustainability Index“-Fragebögen aus. Wir werden unsere Auswirkungen auf die Umwelt zwar niemals vollständig mindern können, bemühen uns aber nach Kräften, diese auf lange Sicht kontinuierlich zu senken. Wir werden auch weiterhin unser Möglichstes tun, um die Umweltauswirkungen unsere Geschäftstätigkeit weitestgehend zu reduzieren und halten alle Mitarbeiter und Kunden dazu an, uns in diesem Vorhaben zu unterstützen.“


— John Laughter, Senior Vice President – Corporate Safety, Security and Compliance

Klimawandel und Energie

  • KLIMAWANDEL UND ENERGIE 
    Unsere Umwelt- und Energiestrategien gehen Hand in Hand und tragen gemeinsam dazu bei, die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit Deltas auf die Umwelt zu reduzieren. Ausführliche Informationen zu den Umwelt- und Energiestrategien von Delta finden Sie im 2014 Corporate Responsibility Report.

    KLIMAWANDEL

    2010 hat Delta eine Umweltschutzstrategie und eine Richtlinie zum Kohlenstoffausstoß herausgebracht, um Deltas umweltpolitisches Sorgenkind Nr. 1 in Angriff zu nehmen: die Kohlenstoffemission. Strategie und Richtlinie sehen vor, wie Delta die Risiken des Klimawandels misst, diese handhabt und seinen Mitarbeitern das Wissen um solche Risiken vermittelt.

    Sie schreiben auch die internen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels vor und beschreiben, wie Delta mit kommunalen, nationalen oder internationalen Umweltschutzvorschriften umgeht.

    In seinen Bemühungen, dem Klimawandel proaktiv zu begegnen, arbeitet Delta jedes Jahr Maßnahmen für die Umweltschutzstrategie heraus, welche vom Executive Environmental Leadership Council (EELC) abgesegnet werden. Zu den wichtigsten Maßnahmen im Rahmen der Umweltschutzstrategie zählen:

    • Berichterstattung über CO2-Emissionen und Kohlenstoffmanagement (fakultativ über die Climate Registry und obligatorisch durch Compliance mit dem Emissionshandelssystem der Europäischen Union und dem U.S. Environmental Protection Agency Title V Reporting)
    • Zusammenarbeit mit Branchen- und Fachverbänden bei der Erarbeitung kommunaler, nationaler und internationaler Vorschriften/Best Practices
    • Aufklärung von Kunden und Mitarbeitern zum Thema Treibhausemissionen und Klimawandel
    • Zusammenarbeit mit dem Business Environmental Leadership Council des Center for Climate and Energy Solutions (gemeinsam mit anderen führenden Fortune-500-Unternehmen) bei der Entwicklung effizienter und effektiver Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels
    • Die Maßnahmen werden vom EELC abgesegnet. Letztendlich tragen diese Maßnahmen auch zum Erreichen kurz-, mittel- und langfristiger Umweltschutzziele der Großindustrie bei, indem die Treibstoffeffizienz verbessert wird, ab 2020 CO2-neutrales Wachstum sichergestellt wird und absolute Treibhausemissionen reduziert werden.
    Klimaschutzziele
    ZIEL FÜR 2014: VERBESSERUNG DER TREIBSTOFFEFFIZIENZ

    In Anlehnung an das IATA*-Ziel, die Treibstoffeffizienz von Flugzeugen im Durchschnitt um 1,5 Prozent jährlich von 2009 bis 2020 zu verbessern.

    Fortschritt beim Ziel zur Verbesserung der Treibstoffeffizienz für 2014: AUF GUTEM WEG

    2014 hat Delta seine Treibstoffeffizienz gegenüber 2013 um 1,93 Prozent verbessert. Trotz dieser Verbesserung hat Delta das IATA-Ziel mit einem durchschnittlichen Wert von 1,23 Prozent seit 2009 nicht erreicht.

    Für 2015 sind weitere Treibstoffeinsparungen vorgesehen, damit wir unser 1,5-Prozent-Ziel erreichen.

    KLIMASCHUTZZIELE
    ZIEL FÜR 2014: CO2-NEUTRALES WACHSTUM UND REDUKTION ABSOLUTER TREIBGASEMISSIONEN

    In Anlehnung an das IATA-Ziel, die Netto-CO2-Emissionen in der Luftfahrt ab 2020 zu stabilisieren und bis 2050 um 50 Prozent der Emissionen im Jahr 2005 zu senken.

    Fortschritt beim Ziel CO2-neutrales Wachstum 2014: ERREICHT

    Dem IATA-2020-Ziel einen Schritt voraus, hat Delta seine eigene Zielvorgabe gefasst, nämlich die CO2-Emissionen aus dem Jahr 2012 nicht zu überschreiten. 2014 haben wir CO2-neutrales Wachstum erzielt, zum einen durch Initiativen zur Verbesserung der Treibstoffeffizienz und zum anderen durch Klimakompensation.


    Fortschritt beim Ziel für 2014, absolute Treibhausemissionen zu reduzieren: AUF GUTEM WEG

    Seit 2005 hat Delta seine CO2-Emissionen um 16 Prozent gesenkt. Dies ließ sich durch kombinierte Strategien im Flottenmanagement, bei der Planung des Streckennetzes sowie bei Treibstoff- und Energieeinsparungen in allen Betriebsprozessen bewerkstelligen. Seit 2013 steigen jedoch die Emissionen insgesamt, von Scope 1 bis Scope 3. 2015 wird sich Delta erneut mit möglichen Strategien zur Senkung der Treibhausgasemissionen auseinandersetzen.

    KOHLENSTOFFEFFIZIENZ

    KOHLENSTOFFEFFIZIENZ

    ZUSAMMENARBEIT MIT DEM CARBON WAR ROOM

    Seit 2014 arbeitet Delta mit dem Carbon War Room zusammen, einer gemeinnützigen Organisation, die von Sir Richard Branson gegründet wurde, um die Herstellung von Kerosin mit geringem CO2-Ausstoß weltweit zu beschleunigen. Delta und Carbon War Room sind beide der Ansicht, dass die Entwicklung von sicheren, nachhaltigen und erneuerbaren Kraftstoffen der Luftfahrtindustrie verstärkt Zugang zu hochwertigem Kerosin ermöglicht, Preisschwankungen verringert und die CO2-Emissionen der Industrie senken kann, wodurch den Anforderungen der zunehmend umweltbewussten Kunden entsprochen wird.


    SENKUNG DER CO2-EMISSIONEN – THE NATURE CONSERVANCY

    Da wir bei Delta davon überzeugt sind, dass kleine Gesten viel bewirken können, bietet Delta seinen Passagieren die Möglichkeit, die CO2-Emissionen ihres Fluges über die Initiative The Nature Conservancy zu kompensieren. The Nature Conservancy engagiert sich für die Wiederaufforstung und den Baumschutz. Im Durchschnitt bindet jeder Baum, der im Rahmen dieses Carbon-Offset-Programms vor dem Fällen gerettet wird, im Laufe seines Lebens 7,5 Tonnen CO2. Für Vergleichszwecke: Ein Flug von New York nach London stößt etwa eine Tonne CO2 pro Passagier aus.

    A carbon calculator can be found at de.delta.com/co2 that allows passengers to enter their flight itineraries, view the carbon emissions associated with each part of their trip, and offset to the project of their choice: Das Rio Bravo Climate Action Project im Nordwesten Belizes, The Valdivian Coastal Reserve Project im Süden Chiles oder das Clinch Valley Conservation Forestry Programm im Südwesten Virginias. In diesem Jahr haben Delta, Delta-Kunden und Delta-Mitarbeiter 3.910 Tonnen CO2-Emissionen kompensiert. Weiterführende Informationen zu einzelnen Umweltschutzprojekten finden Sie im Corporate Responsibility Report 2014.


    ENERGIE

    Neben der Steuerung des Treibstoffverbrauchs, der mehr als 98,6 Prozent der gesamten CO2-Bilanz von Delta ausmacht, richtet Delta sein Augenmerk auf den Energieverbrauch von Gebäuden, um die Scope-2-Emissionen in eigenen Einrichtungen zu senken. Für unsere Zentrale in Atlanta gilt die Zielvorgabe, den Energieverbrauch um 10 Prozent im Vergleich zu 2013 zu senken. Dank eines verbesserten Gebäudemanagements, der Installation von Anwesenheitssensoren an geeigneten Orten und der Einführung zahlreicher Mitarbeiterkampagnen in 2014 konnte die Zentrale in Atlanta ihren Energieverbrauch um 3,9 Prozent senken.

    Aufgrund des Baualters der Gebäude und der Notwendigkeit, Strategien zu Energieeinsparungen auf kosteneffiziente Art und Weise umzusetzen, wurde das Energieeffizienzziel für 2015 für die Zentrale in Atlanta auf 5 Prozent gesenkt. Was diese Zielsetzungen anbelangt, so werden zusätzliche Projekte wie Neuverkabelung der Beleuchtung und Nachrüstungen, zusätzliche verbesserte Gebäudemanagementsysteme und die Installation von Antrieben mit variabler Frequenz bei Luftbehandlungsgeräten in diesen Standorten dazu beitragen, das Energieeinsparungsziel für 2015 zu erreichen. 

    ZIELE IN DER ENERGIEEINSPARUNG
    ZIEL FÜR 2014: ENERGIEEFFIZIENZ

    2014 haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch in den von uns betriebenen Einrichtungen um 10 Prozent zu senken.

    Fortschritt beim Ziel zur Verbesserung der Energieeffizienz für 2014: VERBESSERUNGEN ERFORDERLICH

    2014 hat Delta mithilfe von zahlreichen verbesserten Gebäudemanagementsystemen einen im Vergleich zu 2013 um 3,9 Prozent geringeren Energieverbrauch erzielt. 2015 hat Delta festgestellt, dass es Schwierigkeiten hat, diese Ziele zu erreichen und hat die Vorgaben für Einrichtungen, die von Delta selbst betrieben und die es somit beeinflussen kann, enger geschnürt. Wir werden weitere Möglichkeiten für die Senkung unseres Energieverbrauchs sondieren. Das neue Delta-Ziel wurde auf 5 Prozent heruntergesetzt. Delta nimmt auch die Better Buildings Challenge in Angriff.

  • UMWELTSCHUTZAUFLAGEN

    Wir bei Delta sehen es als unsere Pflicht, die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten und unseren Betrieb so umweltfreundlich wie möglich zu führen. Delta erfüllt sämtliche Umweltschutzgesetze und Vorschriften, die für die Luftfahrtindustrie gelten. Sofern keine staatlichen Vorschriften greifen, bemüht sich Delta darum, seinen Betrieb umweltbewusst in Übereinstimmung mit den Best Practices der Luftfahrtindustrie zu führen.

    Um diese Übereinstimmung zu gewährleisten, setzen wir uns Umweltschutzziele. Darüber hinaus misst Delta monatlich und vierteljährlich den Fortschritt und leitet die Ergebnisse an die jeweiligen Führungsverantwortlichen weiter. Außerdem gibt Delta diese Informationen proaktiv an seine Kunden und externe Anteilseigner im Rahmen dieses Jahresberichts weiter. 

    COMPLIANCE-ZIELE
    ZIELSETZUNG IN BEZUG AUF LECKAGEN FÜR 2014

    2014 hat Delta Ziele in Bezug auf Leckagen für die folgenden Geschäftsbereiche festgesetzt: Airport Customer Service (Ziel = 60); Corporate Real Estate (Ziel = 3); Safety, Health and Environment (Ziel = 0) und Technical Operations (Ziel = 6).

    Fortschritt beim Leckage-Ziel für 2014: AUF GUTEM WEG

    2014 hat Delta im Vergleich zu 2013 etwas mehr Leckagen der Klasse I und meldepflichtige Leckagen verzeichnet. Dies ist jedoch in erster Linie auf die vier Leckagearten der Treibstoffverteilungssysteme zurückzuführen. Das Ziel für 2015 wurde überdacht und auf 81 Leckagen der Klasse I und II aufgrund des geänderten Berichtzeitraums vom vorherigen Kalenderjahr (Januar bis Dezember) auf 1. September bis 31. August angepasst.

    COMPLIANCE-ZIELE
    ZIELSETZUNGEN IN BEZUG AUF LUFTQUALITÄT FÜR 2014

    Delta hat sich zum Ziel gesetzt, die Luftqualität kontinuierlich zu überprüfen und zu verbessern. Was die Stationen anbelangt, so ist das Hauptaugenmerk darauf gerichtet, die Vorschriften des jeweiligen Bundesstaates, der Stadt, des Countys und des Distrikts, die die Geschäftsprozesse Deltas betreffen, zu erfüllen.

    Fortschritt bei den Zielsetzungen in Bezug auf Luftqualität für 2014: AUF GUTEM WEG

    Ende 2014 hat Delta sämtliche Vorschriften für mobile Emissionsquellen erfüllt und proaktiv zahlreiche Emissionsziele (für 2015 und darüber hinaus) sowie Standardwerte für die Emission von Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffoxid (NOx), Feinstaub, Schwefeldioxid (SO2) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) erreicht.

  • ABFALL

    Im Rahmen seiner betrieblichen Prozesse generiert Delta diverse Arten von Abfällen, die unterschiedlichste Auswirkungen auf die Umwelt haben und bei deren Umgang es somit auch unterschiedlichste Vorschriften einzuhalten gilt. Zu Deltas Abfallströmen zählen recycelbare Materialien, nicht recycelbare Materialien, die über Mülldeponien zu entsorgen sind und gefährliche Materialien, die in Übereinstimmung mit kommunalen, bundesstaatlichen und staatlichen Vorschriften entsorgt werden müssen.


    Delta ist bemüht, alle Abfallströme anhand verschiedenster Maßnahmen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem die Abfalltrennung und Wiederverwendung, Abfallrecyclingprogramme und die Reduktion nicht gefährlicher Abfälle. Neben seinen Bemühungen zur Minimierung der Abfallströme legt Delta auch großen Wert auf die ordnungsgemäße Entsorgung von Sonderabfällen, die bei betrieblichen Prozessen erzeugt werden. Ausführliche Informationen zu den Abfallströmen von Delta finden Sie im 2014 Corporate Responsibility Report.

    ABFALLWIRTSCHAFTLICHE ZIELE
    ZIEL FÜR 2014: ABFALLREDUZIERUNG

    2014 hat sich Delta das Ziel gesetzt, Sonderabfälle, nicht recycelbare Abfälle und wiederverwertbare Abfälle Jahr um Jahr zu senken.

    Fortschritte in der Abfallreduzierung 2014: AUF GUTEM WEG

    2014 sank die Produktion von Sonderabfällen im Vergleich zu 2013 um 14 Prozent. Das Volumen des Recyclingprogramms an Bord erhöhte sich seit 2013 um 6,8 Prozent, da sich die Anzahl der teilnehmenden Städte auf 33 erweiterte. Die Recyclingstelle für Mitarbeiter am Hauptsitz in Atlanta meldete 6 Prozent weniger Abfälle, von 356 Tonnen in 2013 auf 334 Tonnen in 2014. Die Menge erzeugter ungefährlicher Abfälle stieg im Vergleich zu 2013 um 27 Prozent. Und nicht zuletzt hat Delta bis Ende 2014 5,7 Tonnen Rettungswesten, 29,5 Tonnen Teppichbelag und 7.973 Tonnen Ledersitzbezüge dem Upcycling zugeführt.

    ABKEHR VON DER DEPONIERUNG DURCH RECYCLING

    RECYCLING AN BORD

    An Deltas preisgekröntem Recyclingprogramm an Bord nehmen gegenwärtig 33 Flughäfen im Inland und ein Flughafen im Ausland teil.

    Auf Inlandsflügen, die Stationen mit Recycling-Einrichtungen anfliegen, werden Materialien eines einzelnen Abfallstroms – Plastik, Aluminium und Papier – von den Flugbegleitern in der Luft eingesammelt und in dafür vorgesehenen Beuteln zusammengeführt. Bei Ankunft des Flugzeugs werden die Beutel mit den recycelbaren Materialien vom Kabinenservice aufgesammelt und den dafür vorgesehenen Recycling-Containern vor Ort zugeführt. Neben dem Recycling einzelner Abfallströme recyceln Catering-Einrichtungen, die mit Delta zusammenarbeiten, auch leere Dosen und Flaschen, die in Getränkewagen zurückbleiben.

    Von 2007 bis 2014 wurden durch Deltas Recyclingprogramm an Bord rund 4.500 Tonnen Abfall von inländischen Deponien umgeleitet. Die Erlöse aus dem Recyclingprogramm an Bord wurden in der Zentrale in Atlanta von der Unternehmensstiftung „Force for Global Good“ für „Habitat for Humanity“ gestiftet. Die Gesamterlöse zwischen 2007 und 2014 beliefen sich auf über 600.000 USD und wurden für den Bau von sechs Häusern im Rahmen von „Habitat for Humanity“ in mehreren Städten in den USA gestiftet.

    ABKEHR VON DER DEPONIERUNG DURCH RECYCLING

    INNOVATION IM ABFALLRECYCLING

     
    UPCYCLING

    Im Rahmen diverser Kooperationen mit Anbietern und Geschäftspartnern bemüht sich Delta darum, Abfallströme auf innovative Weise von den Deponien umzuleiten, die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren und alten Materialien zu neuem Glanz zu verhelfen. Diese innovativen Recyclingprogramme wirken sich auch positiv auf die Ziele aus, die sich Delta in puncto sozialer und umweltpolitischer Verantwortung gesetzt hat. Ein Beispiel der innovativen Abfallverwertung ist das Upcycling. Das Upcycling stellt aus Abfallprodukten neuwertige Produkte her. So wird ihnen zum neuen Leben verholfen und der Verbrauch von Rohstoffen und neuen Materialien, die für die Produktion neuer Produkte benötigt würden, reduziert.

    Bis Ende 2014 hat Delta 113 kg Sicherheitswesten, 5,7 Tonnen Rettungswesten, 29,5 Tonnen Teppichbelag und 7.973 Tonnen Ledersitzbezüge dem Upcycling zugeführt und so die Deponierung umgangen.

    INNOVATION IM ABFALLRECYCLING
    RE:LOOM UND ALTE SICHERHEITSWESTEN

    Re:loom-Weber erwecken alte Sicherheitswesten zu neuem Leben. Re:loom ist eine
    in Atlanta ansässige Initiative, die Obdachlose und Erwachsene mit geringem Einkommen unterstützt, indem sie sie darin schult, neue Produkte aus Upcycling-Materialien herzustellen. Für diese Initiative stellt Delta Rettungswesten bereit, aus denen Hüllen für Tablets und Reisepässe sowie Clutches gefertigt werden. All diese Produkte sind dann frei verkäuflich. Die Weber erlernen auf diese Weise nicht nur ein Handwerk, sie bekommen auch ein festes Gehalt und sind umfassend krankenversichert.

    Bis Ende 2014 wurden 113 kg Sicherheitswesten dem Upcycling zugeführt.

     
    SKYEBAGS UND LEDERSITZBEZÜGE

    Delta arbeitet mit dem nachhaltigen Upcycling-Unternehmen Skyebags zusammen, um ausgesonderten Sitzbezügen aus Delta-Flugzeugen ein zweites Leben zu schenken. Mit dem Upcycling von Delta-Sitzbezügen zu neuen Produkten werden auch weltweit natürliche Ressourcen geschont, indem zum einen Wasser und Energie und zum anderen Rohstoffe eingespart werden, die für die Produktion neuer Materialien benötigt würden.

    Bis Ende 2014 wurden 3,6 Tonnen Leder zu neuen Skyebag-Lederprodukten verarbeitet.
      

     
    NEW VENTURES

    Ausgesonderte Rettungswesten bekommen eine zweite Chance als Taschen, Beutel und Schürzen. New Ventures ist eine Initiative in Atlanta, die Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen betrieblich aus- und weiterbildet.

    Bis Ende 2014 wurden 8.000 bzw. 5,7 Tonnen alter Rettungswesten dem Upcycling zugeführt.

  • Deltas Recycling-Programm an Bord
    Water

    In vielen Ländern weltweit leiden jährlich Milliarden von Menschen unter Wasserknappheit. Obwohl Wasser keinen wesentlichen Aspekt in den Geschäftsprozessen Deltas darstellt, versuchen wir zu verstehen, wie wir intern den Wasserverbrauch beeinflussen und an unseren Standorten Wassereinsparungen erzielen können.

    Gegenwärtig misst Delta den tatsächlichen Wasserverbrauch in der Zentrale in Atlanta und im technischen Betrieb in Minneapolis. Auch für Standorte und Einrichtungen, die nicht direkt über Delta abgerechnet werden oder die Delta nicht selbst betreibt, wird der geschätzte Wasserverbrauch hochgerechnet. Zu den nicht von Delta betriebenen Einrichtungen zählen in erster Linie Flughäfen, deren Betreiber und Besitzer nicht Delta sind. Der direkt an Delta in Rechnung gestellte Wasserverbrauch beläuft sich auf etwa 37 Prozent des Gesamtwasserverbrauchs des Konzerns. Von 2013 auf 2014 hat Delta seinen Wasserverbrauch um 3 Prozent bzw. 6 Mio. Gallonen im Vergleich zu 2013 erhöht.

    Was den geschätzten Wasserverbrauch für nicht von Delta betriebene Einrichtungen angeht, so hat Delta entschieden, den Wasserverbrauch von Passagieren und Mitarbeitern mit dem Verbrauchsrechner des U.S. Green Building Council’s (USGBC) hochzurechnen.

    WASSEREINSPARUNGSZIELE
    ZIEL FÜR 2014: WASSEREINSPARUNGEN

    2014 hat sich Delta zum Ziel gesetzt, seinen Wasserverbrauch Jahr um Jahr zu senken.

    Reduktion des Wasserverbrauchs für 2014: VERBESSERUNGEN ERFORDERLICH

    Delta wird weiterhin den geschätzten Wasserbrauch an Einrichtungen, die nicht von Delta selbst betrieben werden, einholen. Delta hat sich zum Ziel gesetzt, den Verbrauch von 2013 an direkt von Delta betriebenen Einrichtungen jährlich zu senken. 2014 wurde ein um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr höherer Wasserverbrauch in Einrichtungen gemessen, die Delta selbst betreibt. Begründet wird dieser gesteigerte Verbrauch durch die stetige Erweiterung des Geschäftsbetriebs.

  • Delta Emissionsausgleich Berichte und Bekanntgaben
    Corporate Responsibility Reports

    View our current and previous Corporate Responsibility Reports.

     

    CDP

    Unsere jährlichen Einträge in die CDP-Fragebögen für Investoren und Lieferanten können auf der CDP-Website eingesehen werden.

    Dow Jones Nachhaltigkeitsindex

    Darüber hinaus wurden wir das zweite Jahr in Folge im Dow Jones Nachhaltigkeitsindex für Nordamerika aufgeführt und sind die einzige Fluggesellschaft unter den Top-20-Prozent, die von den 600 größten US-amerikanischen und kanadischen Unternehmen für den Dow Jones Global Total Stock Market Index ausgewählt wurde.

    Umweltpolitik

    Kohlenstoffemissionspolitik